ISW04 in Newcastle

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Cohesion

Band Contest

Deutsch – scroll down for English entry

Während Marcel und Andi sich wieder zum donnerstäglichen „Schnapstag“  aufmachten verbrachte ich den Abend mit meinen Mitbewohnern.
In einem Pub ganz in der Nähe von unserer Wohnung fand ein Konzert der Band „Cohesion“ statt.  Meine Mitbewohnerin Lauren, die wie die Band aus York kommt, schwärmte sehr von der guten Musik. Eine ansehnliche Delegation der Wohnungen 57 und 58 traf sich also um zu sehen, was diese Band wirklich kann. Mit von der Partie war auch Carola, eine Erasmus-Studentin von der FH Heilbronn, die einige Vorlesungen gemeinsam mit uns besucht.

Leider stellt es sich als ziemlich mühsam heraus mit Briten fort zu gehen.  Zuerst dauert es einmal 20 Minuten bis alle bereit sind, dann muss natürlich noch jeder zum Bankomat. Glücklicherweise gibt es in England auch Geldautomaten in Pubs, was ich sehr praktisch finde, unglücklicherweise war gerade dieser kaputt und kein anderer in der Nähe. Also dauerte es noch einmal eine halbe Stunde, bis alle zum nächsten Automat und wieder zurück kamen. Schließlich haben wir es doch geschafft endlich ins Pub zu kommen, das ist hier anscheinend eine große Leistung.  

Als wir dann endlich zum Konzert kamen stellte sich das Ganze als Viertelfinale eines Band Wettbewerb heraus und der war schon seit Stunden im Gange. Trotzdem konnten wir noch einige Bands hören und die Stimmung war super. Die Bands gaben wirklich alles um in die nächste Runde zu kommen, die Musik war echt gut und Cohesion war der Hammer. Schließlich haben sie auch gewonnen und nach dem Wettbewerb noch weiter gespielt. Leider war das Ganze um halb 12 auch schon wieder vorbei, hätte ruhig noch ein bisschen länger dauern können. ..

English

While Marcel and Andy celebrated their „Liqueur-Day“  I went out with my flatmates.
In a pub near our accommodation there was a concert of the York’s most famous band “Cohesion” . Lauren who comes from York told us how great they were and so most people of flat 57 and 58 met to go there. Carola who is an Erasmus student from Germany and shares several modules with us joined our group.  

We experienced that going out with Brits is a hard going. First of all it took them twenty minutes until everybody was ready to go then everybody needed a cash machine. The closest was at Morrisons which is quite a walk from Stephenson Building. Finally we managed it to go to the pub which seems to be a miracle.

So we went to the concert which actually was a band contest for eleven different bands . The music was really great and so was the mood. Cohesion was the best band and so it was only natural that they won and kept on playing after the contest. It was a pity that the concert was over at half past 11 they should have played a little bit longer…
14.10.06 22:38


Tuxedo Princess

Tuxedo Princess

Deutsch - can't be bothered writing an English entry 

Am Donnerstag beschlossen wir spontan, nach der Waste Management Vorlesung noch eine kleine Sightseeing-Tour zu unternehmen.
Andi und Marcel, die beiden alten Soldaten, zog es ins „Military Vehicle Museum“  und auch ich war von der Idee gleich begeistert. In weiser Voraussicht hab’ ich ja meinen Stadtplan in handlicher Taschenbuchform immer mit dabei. Das Museum war wirklich nicht weit weg – durch die Fußgängerzone, vorbei an der Konkurrenz (University of Newcastle) und in den Exhibitionpark  (da zieht sich – normalerweise – niemand aus, der heißt nur so). Mitten im Park ist ein kleiner Betonteich zum Boot Fahren, dahinter gleich das Museum. Ein bisschen verlassen sah es schon aus, aber immerhin war über dem Eingang ein riesiges, einladendes Transparent für eine Sonderausstellung gespannt. Doch als wir zum Eingang kamen war ein Gitter vor der Tür und hinter einem gebrochenen Fensterglas war ein kleines Schildchen angebracht, auf dem stand (freie Übersetzung): „Leider ist das Museum bis auf weiteres wegen einem Schaden am Dach geschlossen. Wir entschuldigen uns für alle dadurch verursachten Unannehmlichkeiten.“ Naja, wir waren ja nicht von weit angereist, aber schade war es schon, weil wir das wirklich gerne gesehen hätten, außerdem besteht kaum Aussicht darauf, dass das Dach in nächster Zeit repariert wird, Arbeiter waren auf jeden Fall keine zu sehen . Später haben wir dann auch noch im Internet nachgesehen, da war sowieso nichts davon zu lesen, dass das Museum geschlossen wäre.
Doch wir waren an diesem Tag sehr motiviert, dass wir beschlossen einfach etwas anderes zum Besichtigen zu suchen. Die Wahl war schnell getroffen: Die Newcastle-Brown-Ale – Brewerie (Brauerei)  wollten wir alle drei unbedingt sehen. Diese war in unmittelbarer Nähe vom St. James-Stadion angesiedelt. Die Betonung liegt auf WAR. Die Sterne (Logo von NC-Brown-Ale) am Gebäude sahen wir zwar schon aus der Weite, aber als wir näher kamen wirkte auch die Brauerei, als sei das Besucherzentrum nicht geöffnet. Am Gelände stand ein Baucontainer, dort fragten wir, ob es heute eine Führung durch die Brauerei gäbe. Die Antwort war leider nicht erfreulich: „Das hier ist die alte Brauerei. Die wird jetzt abgerissen. Die neue Brauerei ist in … (das haben wir leider nicht verstanden).“
Sightseeing haben wir für diesen Tag aufgegeben, das Spontane funktioniert anscheinend doch nicht so gut. Hungrig wurden wir trotzdem, deswegen spazierten wir mal durch Chinatown. Wir hatten schon vorher  gehört, dass dort ein „All-you-can-eat“-Chinese ist, der gute Studentenangebote hat. Der Chinese hat sich dann zwar als Koreaner herausgestellt (wer kennt schon den Unterschied?), hatte aber trotzdem chinesisches Essen. Marcel war zwar von der all-you-can-eat – Idee nicht sehr begeistert, er wollte sich für diesen Anlass mal so richtig aushungern, damit es sich auch auszahlt. Andi und ich konnten ihn aber trotzdem überreden und im Endeffekt hat er dann am meisten gegessen, ist ja auch ein großer Bub. Chinatown ist also durchaus zu empfehlen, wenn man großen Hunger mitnimmt.
Abends war dann in meiner Wohnung richtig was los: Die Mädels beschlossen, eine so genannte „Corridor-Party“  zu feiern. Das ist so eine Eigenheit der 58er-Wohnung, schwer zu beschreiben, macht aber Spaß. Später sind dann auch noch Andi und Thomas aufgetaucht, sie haben beschlossen, dass der Donnerstag der offizielle Schnapstag sein soll. Die Woche davor waren sie ja mit der Vodkaflasche zu Marcel gefahren (Eintrag „The boys are back in town" und diesmal erfreuten sie mich mit Whiskey. Der war leider so ekelhaft, dass ich schon husten musste, als ich nur daran gerochen hatte. Aber ich habe mich trotzdem über den netten Besuch gefreut.

Gestern (Montag) gingen wir an Board der „Tuxedo Princess“. Das ist Newcastle’s einziger Club auf einem Schiff (so sagt’s jedenfalls der Flyer). Montags gibt’s da immer alle Getränke um einen Pfund und einen Gratis-Shot dazu. Ein Shot sollte eigentlich ein Schnapsl sein, aber die nehmen geschätzte zwei Tropfen Vodka, aufgespritzt mit Soda. Dafür habe ich ein neues Lieblingsgetränk: Vodka-and-Apple-Mix. Das ist ein Alkopop mit künstlichem Apfelgeschmack, genauso, wie die grünen Gummischlangen, die wir in der Volksschule beim Bäcker um 50 Groschen gekauft haben – herrlich.

Super war auch, dass das ganze wirklich ein Schiff war, war alles ein bisschen schief und mit vielen verschiedenen Räumen auf den drei Decks. Im oberen Deck war auch ein Casino, aber die 20 Pfund Extraeintritt waren uns das dann auch wieder nicht wert.
Die Tanzfläche dort ist auch ziemlich genial: Das ist eine riesige Scheibe, die sich dreht und komplett voll mit Menschen ist. Ziemlich super für die Stimmung, nicht so super, wenn einem sowieso schon ein wenig übel ist; aber dass war ja bei keinem von uns der Fall. Die Musik war auch gut, nur so gegen halb 3 fängt der DJ schön langsam an, die Leute zu vertreiben, doch da hat er nicht mit Marcel gerechnet, er geht bei N*SYNC erst so richtig ab!

Von heute gibt es nicht viel zu berichten, außer vielleicht, dass der Aufzug jetzt schon den dritten Tag defekt ist und ich schon Oberschenkel wie Arnie in seinen besten Zeiten habe; einer der Nachteile, wenn man im fünften Stock wohnt (was mir sonst sehr behagt).

PS: Ob unsere beiden fiktiven Figuren Edgar und Sabine doch noch ein Paar werden , erfahren wir vielleicht morgen, falls Marcel wieder in unser Daily-Soap-Gästebuch schreibt.

10.10.06 18:50


Studentenleben

Studentenleben

Deutsch – scroll down for English entry!

Da wir ja ein AuslandsSTUDIUM machen, möchte ich heute mal ein bisschen über unsere Lehrveranstaltungen erzählen:  
Wir haben von den Turbolenzen bei der Wasser- und Abwassertechnik II – Vorlesung  und BWL zuhause in Kapfenberg gehört, das hat uns in unserem „Unternehmen Auslandssemester“ nur bestärkt.
Doch ist es nicht eigenartig, dass man Water Management in einem Land studiert, indem das Leitungswasser nach Chlor schmeckt und der Bürgermeister der Hauptstadt die Bevölkerung dazu auffordert, nach dem „kleinen Geschäft“ die Klospülung nicht zu betätigen, um Wasser zu sparen.  Prinz Charles sucht die Lösung für die Wasserknappheit auch nicht in der Sanierung des Leitungsnetzes, sein Tipp: mit Freunden das Vollbad teilen. – Wir werden sehen, was dabei heraus kommt. (bei der Wasserwirtschafts-Vorlesung, nicht beim Vollbad)
Anstelle von „Analytische Umweltchemie“ machen wir hier den Kurs „Spectroscopic Techniques“. Das dürfte wirklich eine interessante Lehrveranstaltung sein. In Zeiten von endlosen Power-Point-Vorträgen benutzen die Vortragenden in diesem Kurs lieber die gute alte Tafel. Das kann zwar eine willkommene Abwechslung sein, aber da muss man schon dazuschauen, dass man alles mitschreibt und vor allem einen Collegeblock mithat (Andeutung auf Marcels Organisationstalent). Aber auch ich hatte leichte Probleme, wegen meiner doch sehr starken Kurzsichtigkeit werde ich wohl bei diesem Kurs in Zukunft in der ersten Reihe sitzen.
Donnerstags steht „Waste Management“ (für Abfallwirtschaft) im Stundenplan. Auch hier können wir uns über die Brischen Ansichten nur wundern. Man redet zwar von Müllvermeidung, doch im Supermarkt gibt es statt einem großen Sackerl 25 kleine Plastiksackerl die man nach Hause schleppt und dann sofort wegschmeißt. Chips gibt es nur in 20g-Tüten, also muss man gleich zehn kaufen. Auch Mülltrennung existiert hier so gut wie überhaupt nicht. Bei uns in der Wohnung wird zwar beispielsweise das Altpapier separat gesammelt, aber aus Mangel an Altpapiercontainern dann erst wieder zum Restmüll gemischt. Das witzige dabei ist, die Briten wissen selbst, dass das alles ziemlich eigenartig und nicht richtig ist, aber das scheint ihnen ziemlich egal zu sein. Also für alle ISW-Absolventen, die sich in Abfallwirtschaft spezialisieren: in UK gibt es sehr viel zu tun!
Unsere absolute Lieblingsvorlesung ist „Contract Administration“ das machen wir statt BWL. Der Vortragende, Mr. Allan Davies, ist ein bisschen anders als unser Hr. Heilig in Kapfenberg. Das liegt zum einen daran, dass er regelmäßig Vorlesungen abhält und zum anderen daran, dass er (wie drücke ich mich da politisch korrekt aus?) sich ein wenig eigenartig verhält.  Dabei sind die Salatpflanzen auf dem Fensterbrett in seinem Büro noch das Harmloseste. Es wäre sinnlos, dies noch näher zu beschreiben, denn diesen Mensch muss man gesehen haben. In einem gleicht er aber Herrn Heilig: er liebt praktische Beispiele und Aufgaben, deswegen müssen wir auch eine Angebotslegung berechnen mit Prognose, worst case und was dann an eigentlichen Profit übrig bleibt. Besonders gemein ist, dass jeder Student eine andere Aufgabenstellung bekommt, und da dieser Arbeitsauftrag als Teil der Note gilt müssen wir uns wohl oder übel reinbeißen.
Ich besuche aus reiner Interesse und Spaß an der Freude noch zwei zusätzliche Kurse: „Environmental Assessment Strategies“ und „Global Environmental Issues“. Der Zweitgenannte ist besonders interessant, da der Vortragende zuweilen sehr eigenwillige Methoden benutzt um die Aufmerksamkeit der Studenten zu halten. Auf einmal wurden eigenartige Fernbedienungen ausgeteilt und ich wusste gar nicht was los war. Einer, der schon länger hier studiert hat mir dann erzählt, dass jetzt eine Art „Millionenshow“ gespielt wird. Die erste Frage war natürlich: „Welches ist das weltbeste Fußballteam?“ Aus den Antworten „1. Chelsea, 2. Real Madrid, 3. Newcastle United und 4. Wen interessiert’s?” war die richtige Antwort (3.) nicht schwer zu erraten.

Mit fünf Lehrveranstaltungen ist der Stundenplan zwar nicht so vollgestopft wie in Kapfenberg, dafür müssen wir auch einige Fächer nachmachen; aber darüber machen wir uns jetzt erstmal keine Gedanken. Schließlich soll man in einem Erasmus-Semester ja auch Land und Leute kennen lernen.

English

As we are here for STUDYING I want to tell you something about university-life today.
In Kapfenberg some troubles with two modules have occurred, that’s another reason why we enjoy being here.
Somehow it is strange to study “Water Management” in a land were drinking water tastes like chlorine and where Ken Livingstone, major of the capital, tells people  “If it's yellow, let it mellow; if it's brown, flush it down.” while  Prinz Charles gave the advice “bath with a friend!”.  We will see where this leads to. (I mean the lecture, not the bath)
Our second module is „Spectroscopic Techniques“. This seams to be very interesting not only because the lecturers do not use Power-Point but good old tablet. We like such varieties but you have to be careful not to forget your writing pad (insinuation to Marcel’s organisation). But I also had some difficulties because I am severely short-sighted, next week I will have to sit in the first row.
On Thursdays we are attending “Waste Management”. Also in this subject we have to be very critical concerning the British attitude. They are talking about waste reduction but instead of using on big bag for their groceries from the supermarket they prefer to use 25 small ones which they put in the waste bin immediately at home. Furthermore you only get crisps in these very small packets so you have to buy at least ten of them. Also waste segregation seems to be an unknown word for most people. In our flat we are collecting waste paper but eventually we put it together again because there is no wastepaper bin in the basement.  The funny thing is that Brits actually know that their habits are strange but they simply don’t care. So for all my colleagues who are about to finish their studies: In the UK there is plenty to do for us.
Our favourite lecture here is “Contract Administration”. The lecturer  Mr. Allan Davies is very nice and we learn many interesting things.
Just out of interest I am attending two more courses: “Environmental Assessment Strategies” and “Global Environmental Issues”. The second one is particularly interesting because the lecturer has his own ways to get the attention of the students. Suddenly we all got some funny remote controls which we needed some piculiar „Who wants to be a Millionaire? “. The first question was “The best football team in the world are 1. Chelsea 2. Real Madrid 3. Newcastle United 4. Who cares“.
So five modules are not that many as we’d have in Kapfenberg but we are also here to get to know the land and the people.

6.10.06 18:57


Saturday ...

Nightfever

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Letztendlich konnten mich die Burschen doch davon überzeugen, dass es ein absolutes MUSS ist, einmal mit ihnen richtig fort zu gehen. Am Samstagabend machte ich mich mit Andi, Marcel, Chris (Marcels Mitbewohner) und Thomas (Andis Mitbewohner) auf in die Stadt.  Zuerst ins Basement, ein kleineres Kellerlokal, dann runter zum Gate, wo die Clubs sind. Dort trafen wir auch Paul, einen weiteren Mitbewohner Marcels, der 1:1 aussieht wie Logan aus der Serie „Gilmore Girls“. An alle männlichen Blogleser: das müsst ihr nicht kennen!
Marcel hat dann uns allen sein Innerstes offenbart Danke, so genau wollten wir es gar nicht wissen. Schließlich haben wir - wie das bei uns so üblich ist – noch jemanden verloren, diesmal war es Andi. Aber mit Verlusten muss man eben leben. Also ließen wir den nächsten Club nicht lange auf uns warten. Die ₤ 5 Eintritt war das zwar sicher nicht wert, aber man muss halt mal dort gewesen sein. Die Musik war so von den 70ern bis heute (oder eher gestern). Ein Tipp an alle Mädels, die wie ich Schuhe mit hohen Absätzen hassen: Ein Paar Sneakers in der Handtasche sind ein wahrer Segen!
Im Großen und Ganzen war es wirklich ein Spaß und als Chris sich dann als wahrer Grease-Fan geoutet hat, war die Stimmung am kochen.
Mehr wird nicht verraten – ich zensiere mich hiermit selbst!

English

After all the lads could convince me that it was a MUST to go out with them at least once. On Saturday in the evening I went to the city with Andy, Marcel, Chris (Marcel’s flatmate) and Thomas (Andy’s flatmate).
 First we went to the “Basement” which is a small pub then we went down to “The Gate” where the clubs are located. There we also met Paul, another flatmate from Marcel who is a look-alike from Logan from the series “Gilmore Girls”. For all male readers – you don’t have to know this.
We got to know Marcel from his innermost Thanks but nobody wanted to know that. As it is our habit we finally lost somebody, this time it was Andy. But life must go on and so we went to the next club. I don’t think that it was worth the ₤ 5 entry but you must visit it once. The music there was from the 70’s until today (or more yesterday). I have a hint for all the girls who – like me – hate wearing high heels:  Always have a pair of sneakers in your handbag, this can be a blessing.
All in all it was quite fun especially after Chris declared himself as the biggest fan of Grease.
I won't tell you any more – this is self-censorship. 

3.10.06 00:19


Tynemouth - once again

Tynemouth – once again

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Das Wetter, das sich am Samstag ganz und gar nicht von seiner britischen Seite zeigte konnten wir optimal nutzen indem wir einen Ausflug ans Meer unternahmen.
Mit der Metro fuhren wir nach Cullercoats, besichtigten Cullercoats Bay und spazierten entlang der Long Sands nach Tynemouth. Das ja Samstag war waren zahlreiche Wochenendausflügler mit Kindern und Hunden unterwegs. Ausnahmsweise hab ich gar kein Kind an der Leine gesehen, das ist hier sonst sehr beliebt. (Ich persönlich finde das ja auch eine gute Idee, dann können die Fratzen wenigstens nicht ständig irgendwohin verschwinden und lästig sein oder etwas kaputt machen. Aber in Österreich müsste man wohl mit der Fürsorge rechnen, wenn man Kinder an die Leine nähme.)
Zwischen Cullercoats und Tynemouth gastierte ein amerikanischer Wanderzirkus. Dieser hatte einen Streichelzoo der besonderen Art im Gepäck – Fotos davon gibt’s im Album „Tynemouth“. Nachdem sich Andi und Marcel endlich von den Trucks loslösen konnten kamen wir zum Tynemouth Priory und Castle. Da ich ja schon mal dagewesen war, spielte ich die Fremdenführerin und beeindruckte mit meinem Wissen über die historischen Hintergründe der Festung.  Leider kostet der Eintritt ins Priory ein Vermögen, deswegen beschlossen wir statt dessen Wandering Willie noch einmal einen Besuch abzustatten.  Der treue Hund lag noch immer an der gleichen Stelle und das Essen war wieder hervorragend.
Ein Video gibt’s vom Spaziergang durch Tynemouth in Richtung Metrostation. Ist zwar nicht spannend , aber man bekommt vielleicht einen Eindruck von der Vorstadt.
Bei der Metrostation war ein riesiger Flohmarkt, meine Mutter hätte Angesichts des ganzen alten Krempels bestimmt ihre Freude gehabt und wir haben uns die Wartezeit auch ein wenig mit „Zeug-Schauen“ verkürzt. Von originaler Kriegsausrüstung aus dem 2. WK bis hin zu Kitsch-Porzellanfiguren, Schallplatten und Büchern war so ziemlich alles dabei. Wir haben trotzdem nichts gekauft, aber dafür gibt’s natürlich Fotos.
Bis zum Abend versuchten wir dann uns noch ein bisschen Auszuruhen, denn es war Zeit, wieder einmal ein bisschen ins Newcastler Nachtleben einzutauchen…

English

The weather on Saturday was not very British – which means that it was a sunny day. So we decided to spend the afternoon at the coast.  
We went to Cullercoats by metro and saw Cullercoats Bay before we went down to Tynemouth along the Long Sands. As it was a Saturday there were many families with their children and dogs at the beach. We didn’t see a child on the leash even though this seems to be common here. (I personally think that this is a good idea because the little pests  can’t escape that easily and destroy things but in Austria you would get in troubles if you kept a child on the leash. 
Between Cullercoats and Tynemouth there was an American Circus which had a special kind of petting zoo – of course there are many photos of this in the category “Tynemouth”.  After I could move Andy and Marcel away from the trucks we went down to Tynemouth Priory and Castle. As I already knew this place I was kind of a tourist guide and impressed the boys with my knowledge about the history of the castle.  Sadly the entry cost a fortune so we decided to visit Wandering Willie instead. The abiding dog was still lying at the same spot and the meal was delicious.
There is a film about the walk through Tynemouth to the metro station. It is not very exciting  but you will get an impression of the suburb.
At the metro station there was a huge flea market which my mother would have liked for sure for all its old stuff. We also had a look at war equipment from WWII, kitschy china animals, LPs and books. But we didn’t buy anything therefore we made some photos.
Until the evening we tried to relax a bit as it was time for us to explore the nightlife of Newcastle once more.

2.10.06 23:31


3 an der Tyne

3 an der Tyne

Deutsch – scroll down for English entry!

Auch kulturell hat Newcastle upon Tyne so einiges zu bieten.  Einen kleinen Eindruck davon bekamen wir, als wir am Mittwoch (27.09.) zur Quayside gingen. Wie richtige Vorzeigetouristen, mit zwei Digitalkameras unterwegs, fotografierten wir jedes interessante oder auch weniger interessante Motiv, von der dreckigen Tyne bis z um Hilton-Hotel. Vor allem aber die Brücken, die wahre architektonische Meisterleistungen sind, haben es uns angetan.
Leider haben wir das Öffnen der Millenniumbridge versäumt. Dafür sind wir aber gleich am nächsten Tag wieder zur Tyne um dieses beeindruckend Ereignis zu filmen. Naja, beeindruckend ist vielleicht übertrieben, die Brücke klappt halt hoch; aber gesehen haben sollte man es auf jeden Fall einmal.
Überhaupt ist das Altstadtflair an der Quayside sehr schön, viele kleine Caféhäuser und Pubs. Außerdem entdeckten die Jungs auch den einen oder anderen Club, von dem sie zwar schon gehört hatten, aber bei Nacht nicht finden konnten.
So, das ist heute mal ein kürzerer Eintrag, aber dafür gibt’s viele Fotos!


English

Newcastle upon Tyne offers also many cultural highlights.  We got an impression of that when we went to Quayside on Wednesday, 27/09. Like real tourists equipped with two digital cameras we pictured every more or less interesting item from the dirty Tyne to the Hilton hotel. But we were most attracted by the bridges which are astonishing architectural masterpieces.
Sadly we missed the opening of the Millenniumbridge. But therefore we went to the Tyne again the next day and filmed the spectacle.
In the first place I really like the air of the Old town in Newcastle Quayside with all its old houses, little cafés and pubs. Moreover the boys discovered some clubs of which they had heard before but couldn’t find at night. 
That’s a very short entry for today but therefore we have many photos.

1.10.06 18:16


The boys are back in town

The boys are back in town

Deutsch – scroll down for English entry!

Im Sinne von Emanzipation und Gleichberechtigung fühle ich mich dazu verpflichtet, einen ganzen Eintrag nur den Abenteuern meiner beiden männlichen Kollegen zu widmen.
Beginnen möchte ich mit einem kulinarischen Tipp, den die zwei mir gegeben haben. Wer in England is(s)t, sollte unbedingt die Möglichkeit nutzen und ein original indisches Restaurant besuchen. Dies kann zu einem kulturellen Erlebnis der besonderen Art werden.
 Scharf ist hier nicht nur lauscharf, sondern brennt richtig – und das gleich zweimal. Also am nächsten Tag nichts vornehmen, sondern immer darauf schauen, dass eine Toilette in der Nähe ist.

Wenn man in Newcastle wohnt ist es auch ein regelrechtes Muss mindestens einmal ein Fußballspiel zu besuchen. Andi und Marcel schlossen sich am Donnerstag der Toon-Army an und feuerten „Newcastle United“ im UEFA-Cup Spiel gegen Tallinn kräftig an.  Durch die österreichische Unterstützung beflügelt gewannen die Toons 2:1.  Die Stimmung im Stadion war mitreißend, die Euphorie der englischen Fans ein Wahnsinn.  Ich werde mir wohl bestimmt auch bald ein Spiel ansehen, bin schon sehr neugierig.
Andreas und Marcel waren ein wenig mehr in den Clubs der Innenstadt unterwegs und haben dabei natürlich die Sitten und Gebräuche der Einheimischen genau studiert. Bezüglich des weiblichen Anteils dieser Volksgruppe konnten sie sogar eine Theorie aufstellen, die bisher nicht widerlegt werden konnte und sich bei den zahlreichen Forschungsreisen im nächtlichen Newcastle immer wieder bestätigt hat.  Die Rede ist von „NeuPra’s Law“, dieses besagt, dass eine gut aussehende, wohlgeformte Britin IMMER in Begleitung einer nicht so attraktiven, fülligeren Freundin ist, die ein näher kommen – im Sinne der Wissenschaft, versteht sich – so gut wie unmöglich macht. Doch natürlich werden unsere beiden tollkühnen Forscher immer wieder versuchen, einen Weg zu finden um dieses Gesetz zu umgehen.  Ich wünsche ihnen dafür alles Gute, denn wir repräsentieren hier eine Hochschule und da ist Forschung ein ganz essentieller Bestandteil dieses Auslandssemesters.
Doch ab und zu muss man der Forschung auch eine Pause gönnen und einen Abend ohne Fortgehen einplanen. In Wohnung 47 hielt man das jedoch nicht lange aus. Andis Mitbewohner Thomas aus der Bundesrepublik hatte nach einer dreiviertel Flasche Vodka (1,5 l) eine glorreiche Idee : Warum nicht den lieben Marcel besuchen? Die Tatsache, dass es bereits halb Eins nachts war und zu dieser Zeit keine öffentlichen Verkehrsmittel fahren war kein Hindernis, schließlich hat Thomas ja zwei Fahrräder mit.
Thomas, Andi und die Vodkaflasche traten eine abenteuerliche Reise an. Den britischen Linksverkehr und hupende Autofahrer ignorierend fuhren sie auf der rechten Straßenseite ohne Licht in Richtung Marleen Court. Thomas, der keine Ahnung hatte , wo Marcels Wohnung war, fuhr natürlich voraus, während Andi richtungweisend „rechts!“ bzw. „links!“ schrie.

Um 1 Uhr erreichten sie schließlich Marcels Wohnung. Leider schienen alle Bewohner schon zu schlafen, nur ein Ire war vorm Haus. Da Marcel sein Handy ausgeschaltet hatte blieb ihnen nichts anderes übrig, als Sturm zu läuten. Schließlich machte Chris die Haustür auf, etwas überrascht, aber auch grantig ließ er die beiden hinein. Marcel, so wie der Rest des Hauses, wurden schonungslos geweckt, die Vodkaflasche weiter bearbeitet.

Nach erfolgreicher Mission konnten Thomas und Andi mit ihren Fahrräder wieder zum Stephenson Building zurückfahren. Doch trotz aller Bemühungen war der Vodka stärker: Die Flasche konnte nicht geleert werden.

English


In terms of emancipation and equality I am proud to present you an entry which only deals with the adventures of my two male colleagues.
I want to start with a culinary hint I got from them. If you are ever in England you should make use of the opportunity to go to an originally Indian restaurant. This can turn into a very special experience.
 Spicy is not only a little tasty but really hot, it even burns twice. So don’t plan anything for the next day but make sure that there is a toilet near you all the time.

A journey to Newcastle should of course also include watching a football match. Andi and Marcel joined the toon-army on Thursday and supported “Newcastle United” in the UEFA-Cup match against Tallinn. Because of this the toons won 2:1.
The temper in the stadium was sweeping and the euphoric English fans simply great. I’m sure I will soon watch a match too.
Andreas and Marcel were doing some research about the clubs in the city.  They also explored the habits of the people here. Concerning the female part of the people they could make a theory which could not be disproved by now.  The more they go out the more convinced they are from “NeuPraf’s Law”  which says that every good-looking and well-formed woman here is always accompanied by a not that good-looking and bulkier girl. This makes every form of approach – just for science of course – impossible. But of course our daredevil heroes will keep on trying to find a way to shirk this law.  I wish them all the best for this. As we are representing an academic institute research is an essential component of this journey.

But you can’t do research all the time and have to stop going out for one evening. But in flat 47 this is a very difficult thing. Andy’s flatmate Thomas from Germany had a really great idea  after drinking more than a litre of vodka together with Andy: Why don’t visit Marcel at his place? The fact that it was already 0.30 am and that there was no public transport at this time was no obstacle for the two because Thomas had brought to bikes with him.
Thomas, Andy and the bottle of vodka started their adventurous journey. Ignoring the British left-hand traffic and honking drivers they drove on the right side of the street without light to Marleen Court. Thomas who had absolutely know clue how to get there  was driving ahead while Andy shouted either “left” or “right” in his direction.
At 1 am they finally reached Marcels flat. Unfortunately everybody seemed to be already asleep just an Irishman was there. Because Marcel had turned off his cell phone they had to ring the doorbell. Chris opened the door. He seemed to be surprised but also a little bit angry  when he let them in. Marcel as well as all his flatmates was awoken and they again started working on the vodka bottle.
After their successful mission Thomas and Andy went back to Stepenson Building by bike. Even though they had tried really hard they didn’t beat the vodka, the bottle was not empty before they went to bed. 

1.10.06 17:26


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