ISW04 in Newcastle

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Movie Minute

The 4th Northern Lights Film Festival

 

Ein bisschen verspätet kommt jetzt der Bericht zum Film-Festival, dass von 16. – 23. November in einigen ausgewählten Kinos in Newcastle „and venues across the North East“ stattgefunden hat.
Im Mittelpunkt dieses Festivals standen keine schnöden Hollywoodstreifen (kennst du einen, kennst du alle!) sondern vor allem Low-Budget Produktionen aus UK, Skandinavien, Deutschland, Polen, Tschechien usw. alles in Originalversion. Aus Österreich war leider nichts dabei, ist ja nur eine Europäische G’schicht, da können sie natürlich keine Filme aus „Australia“ ins Programm aufnehmen.
Wie auch immer, ich habe mir schon überlegt um € 30 ein all-film-ticket zu kaufen, dann hätte ich alle Filme sehen können, aber das war mir dann doch zu stressig und ich habe mich für drei Filme entschieden, die ich jetzt in aller Kürze beschreiben werde.

 

Fr, 17. Nov.
LONDON TO BRIGHTON
Dieser Film bildete den Auftakt zum Film-Festival, deshalb gab es auch eine Eröffnungsgala mit Wein.
Vorher wurde der Gewinner des UK-Kurzfilmpreises vorgestellt, der Produzent war ein Absolvent der Northumbria University, dem Film fand ich persönlich nicht so gut, der hat einfach 10 Minuten lang irgendwelche Körperteile (Gesicht, Hände, &hellip gegen eine Glasscheibe gepresst und das Ganze dann am Computer verfremdet.
So, aber jetzt zum eigentlichen Film:
Die Prostituierte Kelly flüchtet mit einem 12-jährigen Mädchen von ihrem Zuhälter Derek, der wird aber auch verfolgt, von wem, weiß man nicht so genau. In raffiniert eingesetzten Flashbacks bekommt man dann Stück für Stück mit, was eigentlich wirklich passiert ist…
Wenn jemand die Gelegenheit hat, diesen Film zu sehen kann ich nur raten: unbedingt ansehen! Wahnsinnig spannende Handlung hervorragend umgesetzt von genialen Schauspielern! Was will man mehr?
Nach der Vorstellung gab es noch ein offenes Interview  mit dem Director Paul W. Williams, der war höchstens 25 und es war natürlich sein erster Film, aber von diesem Herrn hört man bestimmt noch mal was, davon bin ich überzeugt.

 

So, 19. Nov.
MOTHER OF MINE
Zweiter Weltkrieg: 70 000 finnische Kinder werden nach Schweden evakuiert. Die Geschichte des kleinen Eero wird erzählt: nachdem sein Vater an der russischen Front fällt kommt er zu einer schwedischen Familie. Er spricht jedoch kein Wort Schwedisch und seine neuen Eltern nicht Finnisch und er fühlt sich auch sonst wie in einer fremden Welt und wünscht sich nichts mehr, als wieder nach Finnland zurückzufahren.
Wirklich herzzerreißender Film, alle weiblichen Kinobesucher haben haufenweise Taschentücher verheult . An Schwedisch/Finnisch mit englischem Untertitel gewöhnt man sich auch nach wenigen Minuten. Auch der nächste Film ist eine Coproduktion Finnland/Schweden:

 

Di, 21 Nov.
POPULAR MUSIC
Carola hat mir diesen Film empfohlen, da sie das Buch gelesen hat. Es handelt sich dabei um keinen echten Musikfilm wie der Titel eigentlich vermuten lässt. Es geht vielmehr um die Freundschaft zweier Nordschweden in den 1960ern, die beinahe am „Erfolg“ in der Schulband  scheitert.
Wahnsinnig komisch (ich habe oft herzhaft gelacht), aber auch sehr berührend.

 

Fazit: Skandinavische Filme sollten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, da gäbe es bestimmt noch so einige interessante „Schmankerln“. Und: Hoffentlich wird London to Brighton synchronisiert und kommt auch bei uns in die Kino (gern auch OV) bzw. TV.
8.12.06 19:45
 


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