ISW04 in Newcastle

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Newcastle United FC vs. Portsmouth

We join the Toon Army! 

Unsere irischen Freunde habe ich gut zum Flughafen gebracht und gleichzeitig den nächsten (lang und sehnlichst erwarteten) Besuch abgeholt: nämlich meinen Freund Hans-Peter.
Da HP ein großer Fußballfan ist und wir hier ja im Heimatland des Fußballs sind, sahen wir uns gleich am Mittwoch das Spiel der 3. Runde im Carling Cup an. Wenn ich sage: „Es hat in Strömen geregnet.“ dann ist das hoffnungslos untertrieben. Am Weg zum St. James Stadion (ca. 25 min) konnten wir uns unterm Regenschirm noch so halbwegs trocken halten. Im Stadion selber waren wir in der fünften Reihe zwar unter Dach, aber ab und zu hat uns durch den Wind doch ein bisschen Regen erwischt. Zum Zuschauen fand ich das Wetter aber ganz lustig, weil der Platz wirklich komplett unter Wasser stand und der Regen keine Minute lang nachgelassen hat. Amüsant fand ich auch den Linienrichter, der sich durch das ständige auf- und ablaufen am Spielfeldrand schon ein kleines Graberl gebaut hatte, durch den starken Regen füllte sich dieses schnell mit Wasser und es entstand ein ziemlich grausliger Gatsch. Trotzdem blieb der brave Mann schön in der Spur und ging keinen Schritt zurück, solche Männer braucht die Nation!
Ein paar Worte zum Spielverlauf: Nach einer Schwalbe von Portsmouth’s No 14 konnte sich die Menge nicht mehr zurückhalten: der Spieler wurde von nun an immer aufs Schlimmste beschimpft wenn er auch nur in die Nähe des Balls kam.  Für mich war er dann nur mehr das „Whiny Girl“ und das schrie ich auch in voller Lautstärke in Richtung Spielfeld.  HP hat sich nur noch so gewundert, wie ich mich in ein Fußballspiel hineinsteigern kann, zuhause schlafe ich nämlich meistens schon vor der Halbzeit vorm Fernseher ein.

Portsmouth war bei dieser Partie der klare Favorit, trotzdem hielt NC United sich in der ersten Halbzeit recht gut. Bis zur Pause gab es leider keine Treffer, in der Zweiten ging es dann aber Schlag auf Schlag: Schließlich haben WIR 3:0 gewonnen  und das lag bestimmt auch an der steirischen Unterstützung. Der letzte Treffer fiel ca. in der 85. Minute, das wirkte aber für die meisten Zuseher als Aufforderung zum Gehen.

Darum verließen HP und ich auch das Stadion vor dem Ende der regulären Spielzeit. Wegen des anhaltenden starken Regens beschlossen wir, mit der Metro heimzufahren. Wir waren aber logischerweise nicht die einzigen, die auf diese Idee kamen. Aber die Metrobetreiber waren gut vorbereitet: neben Ticket-Kontrolleuren gab es auch eigene „Stopfer“, die dafür sorgten, dass der Zug auch gut gefüllt wurde. Ich kannte das bisher nur aus Japan, aber bei einer derartigen Spitzenbelastung kann diese Methode schon wirksam sein, obwohl man erwähnen muss, dass die Briten selbst in solchen Situationen nie ihre Höflichkeit verlieren.
En résumé: Ein spannendes Spiel mit viel Regen und völlig neue Seiten an der Dorli. Und: De homma zlegt!
5.11.06 13:05
 


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