ISW04 in Newcastle

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The 1000th visitor!

Gestern hatten wir den 1000. Besucher  auf unserem schönen Blog. Also wenn du gestern hier reingeschaut hast, bist du mit einer Wahrscheinlichkeit von 33,33 Prozent der 1000.  Ja, davon hat auch niemand was, aber ich wollt's halt nur erwähnt haben.

Bin ja jetzt ganz alleine hier, weil Andi und Marcel übers Wochenende in Schottland sind.  Wie sehr ich die beiden vermisse sieht man an den neuen Fotos.

So und für heute steht noch Eis laufen auf dem Programm, da gibts dann bestimmt auch den einen oder anderen Schnappschuss.

14.1.07 14:00


Back again

Back again 

Für alle, die sich schon ganz schreckliche Sorgen  um uns gemacht haben: Wir 3 haben die Weihnachtsferien gut verbracht und sind am Montag wieder gut in Newcastle angekommen.

Weihnachtsfeier gab es natürlich auch an der Northumbria University, die begann um 9 Uhr vormittags und dauerte bis 3 Uhr in der Früh. Ich habe leider nicht so lange durchgehalten, bin schon am Nachmittag ausgefallen;  Fotos gibts natürlich auch.

However, wir sind wieder zurück im frühlingshaften England und genießen die letzten beiden Wochen unseres Auslandsemesters. Extra für unseren lieben Oliver, der schon vor Monaten danach gefragt hat, gibts jetzt endlich auch ein paar Bilder vom Campus.

11.1.07 15:39


Newcastle vs. Northumbria

The Stan Calvert Cup

Dieser Cup wird jährlich zwischen der Newcastle University (Konkurrenz) und der Northumbria University (das sind wir) im Dezember ausgetragen.
Dabei geht es aber nicht nur um eine Sportart, sonder um 20 verschiedene Teamsportarten. Insgesamt gibt es also über 40 verschiedene Matches.
Höhepunkt des Tages ist dann das Rugbyspiel am Abend im Gateshead-Stadium. Das haben wir Mädels uns natürlich live angesehen. Zuerst spielten die Frauen-Mannschaften gegeneinander, da haben wir leider 57:0 verloren. Aber die Burschen haben danach die Ehre der Northumbria Universtiy gerettet und haushoch gewonnen.
Und dann fand die Vergabe des Pokals auch gleich im Stadion statt, wir haben Gott sei Dank wieder gewonnen , liegen in der Statistik eh weit zurück:

2006/07 Northumbria

2005/06 Newcastle

2004/05 Northumbria

2003/04 Newcastle

2002/03 Unentschieden (Draw)

2001/02 Newcastle

2000/01 Newcastle

1999/00 Northumbria

1998/99 Unentschieden (Draw)

1997/98 Newcastle

1996/97 Newcastle

1995/96 Northumbria

1994/95 Northumbria

Die Newcastle University gilt ja allgemein als die “bessere” Uni , hat die längere Geschichte, bessere Ausstattung und auch die reicheren Studenten, die Northumbria University ist eher die „prole“-Uni, die dafür aber weiß, wie man richtig flüssig feiert.
Die Cheerleader der NC-Uni sind ebenfalls um einiges besser, mit ganz ausgefallenen Hebefiguren und so, unsere haben dafür die kürzeren Röcke und sind bestimmt auch leicht zu haben  (ewiges Vorurteil über Cheerleader-Schlampen, aber es wird schon was dran sein ).
Bei der Rechtschreibung sind ebenfalls die Northumbria students ein bisschen schlechter drauf. Es gab einige Leute die heute mit T-shirts mit folgendem Aufdruck herumliefen:

Why do the posh kid’s have an astroturf pitch? (Vorderseite)

To keep their cheerleaders from grazing… (Rückseite)

Preisfrage:

Wo haben sich die 2 Rechtschreibfehler versteckt? Anmerkung: Ich habe sie erkannt, meine britischen Kolleginnen erst, als ich sie darauf aufmerksam machte. Das sagt doch wohl einiges aus, wie ich finde!
Wer mir die 2 Fehler als Erster per email schreibt, hat gewonnen!

Noch ein paar "wichtige" Details für die Fotos und Videos: Wir spielen in den dunkleren Trikots, die blauen Cheerleaders sind die, von den anderen, die nuttigen sind die unseren. Maskottchen: die anderen haben den eigenartigen Löwen, wir haben natürlich Polly, den Papagei (der sich nach einiger Zeit endlich auch die Schwanzfedern zurecht gerückt hat, die waren zu Beginn vorne )

 

14.12.06 00:38


Mädels unter sich

Children of the Revolution

Am Donnerstag war ich mit meinen Mädels aus der Wohnung mal wieder abends in der Stadt. Die Burschen konnten wir zwar nicht ganz abwimmeln, Luke und Miles sind trotz „Weiberabend“ mitgekommen, aber sie erwiesen sich wenigstens als brave Kellner.
Ich will jetzt gar nicht mehr viel erzählen, ich glaube, die Fotos sprechen für sich…

Noch ein paar Worte zur Banane: Bei Morrisson’s habe ich eine Banane gekauft, was ja durchaus nicht unüblich ist, aber: In einer Bananenschale waren gleich 2 Bananen drinnen. Ist das nicht ein Wunder der Natur. Kay und ich fanden es auf jeden Fall faszinierend und haben es natürlich sofort fotografisch dokumentiert.

11.12.06 23:12


Movie Minute

The 4th Northern Lights Film Festival

 

Ein bisschen verspätet kommt jetzt der Bericht zum Film-Festival, dass von 16. – 23. November in einigen ausgewählten Kinos in Newcastle „and venues across the North East“ stattgefunden hat.
Im Mittelpunkt dieses Festivals standen keine schnöden Hollywoodstreifen (kennst du einen, kennst du alle!) sondern vor allem Low-Budget Produktionen aus UK, Skandinavien, Deutschland, Polen, Tschechien usw. alles in Originalversion. Aus Österreich war leider nichts dabei, ist ja nur eine Europäische G’schicht, da können sie natürlich keine Filme aus „Australia“ ins Programm aufnehmen.
Wie auch immer, ich habe mir schon überlegt um € 30 ein all-film-ticket zu kaufen, dann hätte ich alle Filme sehen können, aber das war mir dann doch zu stressig und ich habe mich für drei Filme entschieden, die ich jetzt in aller Kürze beschreiben werde.

 

Fr, 17. Nov.
LONDON TO BRIGHTON
Dieser Film bildete den Auftakt zum Film-Festival, deshalb gab es auch eine Eröffnungsgala mit Wein.
Vorher wurde der Gewinner des UK-Kurzfilmpreises vorgestellt, der Produzent war ein Absolvent der Northumbria University, dem Film fand ich persönlich nicht so gut, der hat einfach 10 Minuten lang irgendwelche Körperteile (Gesicht, Hände, &hellip gegen eine Glasscheibe gepresst und das Ganze dann am Computer verfremdet.
So, aber jetzt zum eigentlichen Film:
Die Prostituierte Kelly flüchtet mit einem 12-jährigen Mädchen von ihrem Zuhälter Derek, der wird aber auch verfolgt, von wem, weiß man nicht so genau. In raffiniert eingesetzten Flashbacks bekommt man dann Stück für Stück mit, was eigentlich wirklich passiert ist…
Wenn jemand die Gelegenheit hat, diesen Film zu sehen kann ich nur raten: unbedingt ansehen! Wahnsinnig spannende Handlung hervorragend umgesetzt von genialen Schauspielern! Was will man mehr?
Nach der Vorstellung gab es noch ein offenes Interview  mit dem Director Paul W. Williams, der war höchstens 25 und es war natürlich sein erster Film, aber von diesem Herrn hört man bestimmt noch mal was, davon bin ich überzeugt.

 

So, 19. Nov.
MOTHER OF MINE
Zweiter Weltkrieg: 70 000 finnische Kinder werden nach Schweden evakuiert. Die Geschichte des kleinen Eero wird erzählt: nachdem sein Vater an der russischen Front fällt kommt er zu einer schwedischen Familie. Er spricht jedoch kein Wort Schwedisch und seine neuen Eltern nicht Finnisch und er fühlt sich auch sonst wie in einer fremden Welt und wünscht sich nichts mehr, als wieder nach Finnland zurückzufahren.
Wirklich herzzerreißender Film, alle weiblichen Kinobesucher haben haufenweise Taschentücher verheult . An Schwedisch/Finnisch mit englischem Untertitel gewöhnt man sich auch nach wenigen Minuten. Auch der nächste Film ist eine Coproduktion Finnland/Schweden:

 

Di, 21 Nov.
POPULAR MUSIC
Carola hat mir diesen Film empfohlen, da sie das Buch gelesen hat. Es handelt sich dabei um keinen echten Musikfilm wie der Titel eigentlich vermuten lässt. Es geht vielmehr um die Freundschaft zweier Nordschweden in den 1960ern, die beinahe am „Erfolg“ in der Schulband  scheitert.
Wahnsinnig komisch (ich habe oft herzhaft gelacht), aber auch sehr berührend.

 

Fazit: Skandinavische Filme sollten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, da gäbe es bestimmt noch so einige interessante „Schmankerln“. Und: Hoffentlich wird London to Brighton synchronisiert und kommt auch bei uns in die Kino (gern auch OV) bzw. TV.
8.12.06 19:45


Feueralarm und andere Schlafräuber

Schlaflos in Newcastle

Donnerstagabend habe ich mich ganz normal zu Bette begeben, es sollte eine ruhige Nacht  werden. Doch alles kam ganz anders:
Um kurz vor 2 Uhr wurde ich je aus meinem lieblichen Schlummer geweckt. Der Feueralarm war ausgelöst worden. Jeder der mich ein bisschen besser kennt weiß, dass ich nicht gerne geweckt werde und darauf nicht unbedingt mit guter Laune reagiere . Wenn dann aber noch ein anhaltender, lauter Ton auf einer schmerzhaften Frequenz dazukommt, dann macht das echt keinen Spaß!
Ich bin also aufgehüpft, hab mal geschaut ob eh nicht mein Zimmer brennt, und dann schnell etwas zum Anziehen gesucht, rein in die Schuhe, noch schnell den Schlüssel mitgenommen und natürlich die Jacke vergessen. Unten habe ich dann meine Mitbewohner getroffen, die auch nicht gerade bester Laune waren, außer Kate aus der 57er, die hat das alles furchtbar spannend und lustig gefunden, sie hatte auch noch nicht geschlafen und vor allem hatte sie eine Jacke. 
Die Firefighters  waren sofort da, mit Sirene und Blaulicht, als ob das ganze Gebäude in Flammen stünde, dabei hat es nicht mal geraucht. Der Alarm wurde in der Bluezone (das war im vorigen Jahr Karins Accommodation) ausgelöst und da muss natürlich die Greenzone auch evakuiert werden.
Andis Mitbewohner Gabriel konnte die Stimmung kurzfristig etwas heben, indem er splitterfasernackt an der Menge vorbei lief . Ja, auch eine schöner Zeitvertreib, das Flitzen.
Als wir dann nach 40 (!) Minuten wieder ins Haus durften kamen gerade Marcel und Andi von einer Zechtour nach Hause. Die beiden fanden das natürlich unheimlich witzig, dass wir alle in Bademantel oder Jogginganzug vor dem Haus standen. Ja, ich kann mir auch nichts Schöneres vorstellen.
Einmal pro Nacht brutal aus dem Schlaf gerissen zu werden ist aber anscheinend nicht genug. Um halb 5 beschloss nämlich Tom, dass er unbedingt jemand von der Nachbarwohnung die Matratze wegnehmen muss. Das gab natürlich ein wildes Geschrei, Türen schlugen, Leute haben herumgeschrieen und gelacht und ich war schon wieder wach. „Could you please be quiet out there!“ hat da überhaupt nichts geholfen. Erst ein sehr bestimmtes und stimmgewaltiges „Shut the f*** up!“ konnte die Kinder davon überzeugen, dass man eine schlafende Doris besser nicht wecken sollte.

Übrigens: Auf der Uni geht es auch schön langsam aber sicher voran. In Water Management habe ich jetzt sogar schon ein Essay und eine Webpage fertig gemacht. Zu sehen gibt’s das Ergebnis auf

http://www.nl-webspace.co.uk/~unn_s023695/maindl/water/template.htm
27.11.06 00:37


Guy Fawkes and the

Bonfire Night

Remember, remember the fifth of November
Gunpowder, treason and plot.
I see no reason why the gunpowder treason
Should ever be forgot.

Von Guy Fawkes und dem geplanten Anschlag  aufs Parlament 1605 wurde an dieser Stelle ja schon des Öfteren berichtet, um Erinnerungen aufzufrischen verweise ich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Guy_Fawkes

Am 5. November wurde auch in Newcastle die Vereitelung des Anschlags gefeiert, dass sich heuer zum 401. Mal jährte. Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich enttäuscht, es gab nämlich nicht einmal ein richtiges Feuer (die Brandschutzbestimmungen in diesem Land sind wirklich ein bisschen übertrieben), also wurde auch keine Guy-Fawkes-Puppe verbrannt und kein einziges Kind konnte den oben angeführten Reim aufzählen – ich weiß nicht was mit der Jugend  los ist: das ist ein VIER-Zeiler und hat demnach nur 4 Zeilen, dass ist doch wirklich nicht zuviel verlangt. Trotzdem haben sich hunderte Leute im Park hinter dem Stephenson Building versammelt um das Feuerwerk zu sehen. Das war dann auch wirklich schön, sehr aufwendig und von ständigen „Aaaah!“ und „Ooooh!“ – Rufen aus dem Publikum begleitet. Überhaupt sah man den ganzen Abend den Horizont leuchten, weil ja in der ganzen Stadt Feuerwerke geschossen (ist „schießen“ das richtige Verb ) wurde. Die ganze Veranstaltung fing schon um halb 7 an und war um 7 auch schon wieder vorbei, ist also eher etwas für Kinder und Touristen, wobei ich mich selbst irgendwo dazwischen einreihe. Ich habe dann eine Frau gefragt, was das Ganze eigentlich mit Guy Fawkes zu tun hat, sie meinte nur, dass das nicht so wichtig ist. „It’s just fun for the kids – and for us!“

Also wirklich ein eigenartiger Brauch mit einem noch eigenartigeren Hintergrund, aber ein schönes Feuerwerk. Und wenn's der Guy damals nicht versaut hätte, dann hätten die Leute vor 401 Jahren in London ein ganz anderes Feuerwerk gesehen. Mit so ein paar Tonnen Schießpulver und einem Sprengmeister vom österreichischen Militär hätte man schon damals die eine oder andere zündende Idee umsetzen können, aber es hätte halt nicht sollen sein.

PS: Ich möchte mich gleich für die schlechte Qualität der Fotos und Videos entschuldigen, wen es ganz besonders stört kann mir ja eine neue Digitalkamera kaufen (ist ja bald Weihnachten), denn meine hat ja nur 2 Megapixel, ungelogen.

17.11.06 23:06


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